Homöosiniatrie
Durch einstechen feiner Nadeln in bestimmte Punkte der Körperoberfläche
wird bei der Akupunktur eine therapeutische Wirkung im Organismus
erzielt. Gestörte Organfunktionen werden so im Sinne einer Tonisierung
oder Sedierung regulativ beeinflusst. Die Erfolge, die mit der
Akupunktur erreicht werden, erstrecken sich auf fast alle
Krankheitsgebiete.
Nach Weihe und de la Fuye sprechen aber 153 Akupunkturpunkte auch auf
bestimmte homöopathische Substanzen an. Um eine verstärkte und
intensievere Einwirkung herbeizuführen lag es deshalb nahe, beide
Methoden, die Akupunktur und die Verabreichung homöopathischer
Präparate, zweckmäßig miteinander zu verbinden. Diese Erkenntnisse
werden heute unter der Bezeichnung Homöosiniatrie
zusammengefasst.